Das Schwimmevent der Allgäuer Unternehmerinnen am 26.5. im Cambomare hat nicht nur die Teilnehmerinnen begeistert, sondern auch die Lehrerin Eva Drees! Vielen Dank für Deinen Einsatz!

Eine Unternehmerin der besonderen Art ohne „break even“, aber mit einem sehr hohen Wirkungsgrad stellte die Buchherausgeberin Christine Abele-Aicher in ihrem Vortrag bei den „Allgäuer Unternehmerinnen“ am 28. April in Kempten vor.

Inge Aicher-Scholl, eher bekannt durch das tragische Schicksal ihrer Geschwister Hans und Sophie Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“. Hans und Sophie sollten nicht umsonst gestorben sein. Dieser Motor trieb Inge Scholl lebenslang zu unvergleichbaren Höchstleistungen an. 1946 Mitbegründerin der VH Ulm (Volkshochschule), die sie 28 Jahre lang leitete. Mitbegründerin der legendären Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm, die trotz ihrer kurzen Existenz noch heute Grafiker und Gestalter beeinflusst. Verfasserin des Buches „Die Weiße Rose“, das 1952 zum ersten Mal und 2009 in der 13. Auflage erschien. Frau des berühmten Gestalters Otl Aicher (Erscheinungsbild der Olympischen Spiele München 1972), Mutter von fünf Kindern, bereits 1953 Initiatorin einer Selbsthilfegruppe von Eltern mit behinderten Kindern. Ostermärsche in Ulm ab 1964, ab 1987 Mitarbeit bei der Friedensinitiative in ihrem letzten Wohnort Leutkirch.

Mutig kämpft sie gegen die Aufrüstung der noch jungen Bundesrepublik, u. a. mit der Mutlangen-Blockade 1985 neben Wolf Biermann, und wird deshalb vom Amtsgericht Schwäbisch Gmünd zu einer Geldstrafe verurteilt. Nach der Reaktorkatastrophe Tschernobyl protestiert sie öffentlich gegen Atomkraft. Sie ist Trägerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen, z.B. des Allgäuer Friedenspreises (1987), der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (1995), der Ehrenbürgerwürde der Stadt Ulm (1997): Mutter, Pädagogin, Friedensaktivistin, Publizistin, Initiatorin, Kämpferin, Mahnerin, Visionärin. Am 4. September 1998 stirbt sie im Alter von 81 Jahren in der Rotismühle bei Leutkirch. Eine starke Frau mit sanfter Stimme und zurückhaltendem Auftritt. Und so nennt Christine Abele-Aicher ihre Monografie, in der sich über 50 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern, auch „Die sanfte Gewalt – Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl.“

Eine beeindruckende Lesung, die in allen Zuhörerinnen noch lange nachwirken wird.
www.ingeaicherscholl.de

Unser neuer Vorstand wurde am 17. April während der Jahreshauptversammlung im Landhotel Adler in Martinszell gewählt:

  • Heike Lange 1. Vorsitzende
  • Simone Oßwald 2. Vorsitzende
  • Bettina Hiller- Jürschick als Schatzmeisterin
  • Elke Binder 1. Eventmanager
  • Christine Tietz 2. Eventmanager
  • Maria Lichtner Marketing
  • Ulrike Frommknecht Presse
  • Andrea Erben Schriftführerin und Mitglieder Verwaltung

Das Protokoll steht hier zum download bereit:

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Am 18. März hat Gisela Hatz vom Studio Saida für uns, die Allgäuer Unternehmerinnen, einen tollen orientalischen Tanzabend organisiert. Hierzu lud sie uns in ihr Studio ein. In gemütlicher Atmosphäre mit warmem Tee begann der Abend mit unserer Vorstellungsrunde. Durch die kleine Runde und einigen neuen Gesichtern entwickelten sich schnell interessante Gespräche, die fast die Zeit in Vergessenheit geraten ließen. Nun aber eröffnete Gisela Hatz ihr kleines, liebevoll vorbereitetes und sehr leckeres orientalisches Buffet und versorgte uns mit erfrischenden Getränken bevor sie uns mit Tanzvorführungen von sich selbst und zwei ihrer Schülerinnen vollkommen in die Welt aus 1001 Nacht entführte. Immer wieder lud sie uns ein selbst mit zu tanzen und erklärte uns die Tanzfiguren. Schließlich beendete sie den offiziellen Teil des orientalischen Abends mit Informationen rund um den Bauchtanz und wir ließen ihn mit Getränken, am Buffet und netten Gesprächen gemütlich ausklingen.

Zu einem gegenseitigen Kennenlernen begrüßte  Inge Berka, die Gesamtleiterin des Förderzentrums Sankt Georg, einer Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg, Vertreterinnen des Vereins „Allgäuer Unternehmerinnen e.V.“ und Sabine Kohl vom Projekt „Frau & Beruf“ in der Einrichtung. Neben interessanten Informationen über Ziele und Anliegen ihres Vereins hatten Simone Oßwald, Katrin Rampp und Maxi Weiss einen Scheck in Höhe von € 500,- dabei. Den Erlös eines von den „Allgäuer Unternehmerinnen“ veranstalteten Kleiderbasars durften die Vertreter des Förderzentrums zu Gunsten der Arbeit mit unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen entgegen­nehmen. In zwei Wohngruppen in Immenstadt-Bühl und in den heilpädagogischen Wohngruppen des Förderzentrums in Kempten werden momentan 23 jugendliche Flüchtlinge betreut, die aus Kriegs- und Krisengebieten stammen. Eine weitere Wohngruppe soll in nächster Zeit in Bühl eröffnet werden. Das konnte Bernhard Steinmetz, Bereichsleiter für die stationären Hilfen, den interessierten Zuhörerinnen berichten.


Über die alltägliche Arbeit erfuhren die Anwesenden noch etwas aus erster Hand. Dazu waren Nail Merhawi, ein junger Mann aus Eritrea, und Michael Welß, Mitarbeiter in einer Wohngruppe, aus Immenstadt nach Kempten gekommen. Förderung beim Erlernen der deutschen Sprache, Vermittlung beruflicher Praktika und das Kennenlernen der Region sind wichtige Ziele der Arbeit mit den Jugendlichen. Der Bedarf geht über Wörterbücher, Fahrräder bis zu Schwimmkursen. Und dafür sind Spenden sehr erwünscht. In diesem Sinne bedankten sich die Vertreter des Förderzentrums herzlich bei den „Allgäuer Unternehmerinnen“ und man vereinbarte, auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben und sich bei sinnvollen Projekten und Anliegen zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen.

Am 7. März 2015 veranstalteten die Allgäuer Unternehmerinnen zum 2. Mal erfolgreich einen Vier Jahreszeiten-Kleiderbasar, von und für die Frau. In Zusammenarbeit mit Frau und Beruf fand das Event in dem Gründerzentrum Cometa in Kempten, Heisinger Straße, statt.

Entstanden ist die Idee durch Simone Oßwald, die viele Unternehmerinnen mit einer Farb- und Stilberatung in ihrem geschäftlichen und privaten Auftreten stärkt. Bei vielen Frauen wurde nach der Beratung hochwertige, kaum getragene Kleidung aussortiert. Der Blick für die eigene Farbe und den Stil hatte sich geklärt und verändert.
Und welche Frau kennt sie nicht – die Fehlkäufe, die ungetragen im Schrank hängen bleiben, oder die Schuhe, die nie angezogen werden? Doch wohin mit der Kleidung, die für den Flohmarkt und den Container zu schade sind?

Viele Kundinnen hatten am Samstag das Glück, diese Kleidung gut sortiert und in einem schönen Ambiente „second hand“ zu günstigen Preisen zu kaufen. Da wechselte die fast neue Designer-Handtasche genauso die Besitzerin wie Hosen, Röcke, Kleider, Mäntel und Schuhe von Marken-Herstellern.
Zum Verkauf angenommen wurde nur saubere und gepflegte Kleidung von bekannten Marken, die in einem guten Zustand war. Viele Unternehmerinnen halfen ehrenamtlich mit, um den zahlreichen Käuferinnen am Samstag ein professionelles und schönes Einkaufs-Erlebnis zu ermöglichen.
15 % von allen verkauften Artikeln, sowie der Erlös aus dem Kuchenverkauf, gehen an das Förderzentrum St. Georg, deren aktuelles Asylanten-Projekt neben Kleiderspenden 500 Euro in bar erhält.

Für Käuferinnen oder Verkäuferinnen, die den nächsten Kleider-Bazar nicht verpassen möchten, gibt es die Möglichkeit, sich in den Newsletter einzutragen, um rechtzeitig informiert zu werden!

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